Pipo

Pipo

Pipo, Rüde, Dackel-Mischling, geb. ca. Januar 2013, SH ca. 30 cm, ca. 8 kg

Kontakt:Martina Hermann

Maja.hermann@yahoo.de
> Fragebogen <
Pipo hat ein neues Zuhause in Deutschland gefunden!

 

Update April 2015:
Miriam, die Verhaltenstrainerin des Tierheims Granoll?ers hat in den letzten Monaten viel mit Pipo gearbeitet und sendet hier ihren Bericht über den Burschen.
Pipo ist ab sofort bereit für seine neue Familie und kann adoptiert werden. Also melden Sie sich doch bitte bei Interesse schnell bei uns!
Bericht:
 
Pipo lebt Zuhause problemlos mit Miriam & Co. Dort ist er ruhig, lieb und in letzter Zeit zeigt es sich recht freundschaftlich mit Besuchern.
 
Mit den Hunden kommt er gut aus. Wenn es neue Hunde sind, ist er etwas angespannt. Sobald er die näher kennt, ist alles wieder gut. Normalerweise, wenn er auch anfangs bei neuen Hunden angespannt ist, meidet er Konflikte. Wenn der andere Ärger sucht, gibt er mal eine Ansage; ist aber nicht aggressiv dem anderen gegenüber.

Bei dem Zusammenleben mit Pipo gibt es zwei Sachen, die man mit ihm arbeiten / üben muss:

- Erstens "Untersuchungen/Hygiene/Sauberkeit" .. die scheinen ihm Schmerzen / Unwohlsein / Mißtrauen zu bereiten. El lässt sich zwar inzwischen überall am Körper anfassen, wenn er einen kennt. Aber wenn man ihm z.Bsp. die Ohren säubern will, warnt er einen schon mal vor, damit man damit aufhört. Macht man weiter, kann er einen schon mal anknurren/anbellen, aber ohne Absicht zu beißen. BEi Miriam hat er es einmal gemacht. Er will nur, dass man dann aufhört. Der Adoptant muss viel Geduld haben, um ihn daran zu gewöhnen. Bürsten, das kennt es schon. Man muss ihn vorsichtig und langsam bürsten. Wenn jemand die Bürste in der Hand hat, fordert er es auch ein. Das scheint ich wohl zu gefallen.
So langsam macht er Fortschritte und verliert seine Ängste und Unsicherheit. 

- Zweitens: 
Manchmal nimmt er Spielzeug/Objekte, um Aufmerksamkeit zu wecken. Bei Miriam macht er es nicht mehr, weil es dort nicht mehr zieht. Aber bei neuen Leuten wird er es sicherlich probieren. Wenn er was aufnimmt und man versucht es ihm wegzunehmen, knurrt er. Miriam legt sich dann auf das Objekt, bis sich Pipo davon ablässt; keine Zerrspielchen, denn dadurch bekommt er die Aufmerksamkeit und wird es weiter versuchen. Einfach ruhig drauflegen, durchhalten, bis Pipo aufgibt, damit er einen nicht als Bedrohung ansieht, aber er mit seinem Aufmerksamkeiteinfordern auch keinen Erfolg hat.

Beim Gassi gehen, geht es inzwischen auch gut. Bei den letzten Spaziergängen hat er aufgehört die Menschen und vorbeifahrende Autos anzubellen. Manchmal bellt er vorbeigehende Hunde an, die etwas angespannt sind und zu nahe an ihm vorbeigehen, aber ansonsten ignoriert er sie. Miriam setzt sich nun manchmal mit ihm am Eingang eines Supermarktes hin oder in einem Park und er beobachtet seine Umgebung ruhig. Wenn ein Einkaufswagen/Kinderwagen vorbei rollert, ist er etwas nervöser, geht aber nur begrüssen. Er nähert sich nicht mehr in der Offensive. 

Läuft er frei, ist er gut abrufbar, geht ruhig neben einem. Es ist generell ein ruhiger Hund, braucht Regeln und ein ruhiges Leben. Er braucht nicht viel Aktivitäten, auch wenn er manchmal sein fünf Minuten hat, und einem Hasen hinterherjagt. Er ist immer schmusebereit, und will immer mit dem Menschen spielen und Kontakt haben.
 

Weitere Details:
 
Zusammenleben:
Pipo hat Anfangs versucht Aufmerksamkeit zu bekommen, indem er Spielzeug aufnimmt damit man es ihm dann wegnimmt. Wenn man dann versucht es wegzunehmen, verteidigt er es knurrend. Das macht er seit einigen Tagen nicht mehr, weil Miriams Hunde, ihn nicht aufmucken lassen. Aber es kann gut sein, dass wenn er in ein neues Zuhause einzieht, er es dort wieder versucht. Da ist es wichtig, dass man ihm das Spielzeug gleich wegnimmt, sich auf das Spielzeug legen, bis Pipo sich zurücknimmt, keine Zerrspielchen und nicht ansprechen, damit er nicht hochfährt. Man muss bis zum Ende durchhalten; es ihm mit aller Ruhe der Welt wegnehmen, damit ihm von vornerein klar ist, dass er damit nicht durchkommt.

Anfangs war er sehr angespannt, lief mit erhobener Rute und konnte sich bei Anwesenheit von Menschen nicht wirklich entspannen. Er sprang die Menschen an, leckte die Pfoten, kratze sich die Ohren und wälzte sich am Boden. Das ist ein Zeichen für Angst, Unsicherheit/Stress. Zurzeit ist er entspannter. Er ruht sich aus, auch wenn Miriam und Mann oder auch Besuch anwesend sind. Er sucht eher auf ruhige Art Kontakt zum Menschen und fasst schneller Vertrauen auch zu fremden Menschen.

Die Stubenreinheit ist schon ganz gut. Ab und zu markiert er noch zu Hause, aber sobald der Stress ablässt, wird es weniger. Sie beobachten ihn nur noch nach dem Essen. Wenn er Zugang nach draußen hat, dann macht er immer draußen. 
  
Auch mit dem Fressen hat er sich entspannt. Früher durften Miriams Hunde nicht ihr Futter, und er hat seins auch nicht gefressen. Er war zu sehr damit beschäftigt das Futter zu verteidigen, als selbst zu fressen. Inzwischen frisst jeder auch seinem Napf, auch ohne Beobachtung.

Für eine Adoption, wäre ein Haus ohne Hund besser. Er ist nicht verträglich mit anderen Hunden und stellt seine Regeln auf.  Sollte in dem Haus doch ein Hund vorhanden sein, müsste dieser sehr ausgeglichen sein, und seine Regeln tolerieren, dann dürfte es keine Probleme geben. Aber wenn der andere Hund auch Charakterstark ist, würden sie ihre Rangordnung ausmachen. Er ist ein Hund der zwar seine Regeln aufstellt, aber wenn es zu einer ernsten Beißerei kommen könnte, weiß er zu schlichten, Er hat keine Absicht jemanden weh zu tun. 

Inzwischen sucht er Kontakt zu Miriam und Mann, kuschelt sich sie, ruht die meiste Zeit. Zu Hause ist er ein ruhiger Hund. Anfangs bellte er etwas wenn er alleine blieb und zerfetzte Klopapier, wenn er Zugang hatte. Jetzt bleibt er ruhig und bellt nicht. Der Adoptant müsste gewisse Regeln weiterbefolgen, damit die Trennungsangst nicht wieder zum Vorschein kommt.

Untersuchungen:
Er lässt sich inzwischen überall anfassen; sie können schon halbwegs die Ohren sauber machen. Aber immer wenn er spürt, dass man an ihn ran will, spannt er sich an. Das wird am schwierigsten zu bearbeiten sein. Man wird ihn beim Tierarzt oder Hundesalon immer beobachten müssen. 
Er lässt sich zwar überall anfassen (Beine, Ohren, Rute, Bauch....) und es gefällt ihm sogar, aber wenn es ihm bei einer Untersuchung zu viel wird, fährt er hoch
Obwohl er inzwischen Miriam vertraut, hat er sich, neulich wo sich sein Bein im Geschirr eingeklemmt hat, kaum helfen lasse; sie haben ihn mehr oder weniger gezwungen, el knurrte zwar, hat aber nicht gebissen. Er warnt nur; hat aber keine Absicht jemand zu verletzen.  
  
Spaziergang:
Beim ersten Spaziergang war er total überfordert; er ist Menschen angegangen, Kinder, andere Hunde, Autos, Fahrräder,...  Wenn keine Ablenkung da war, ging er recht ruhig, immer die Nase in Aktion, aber er reagiert auf kleinste Sachen die ihm zu nahe kamen. Bei den letzten Spaziergängen zeigte er dieses Verhalten nur vereinzelnd und nicht mehr so stark. Er gewöhnt sich schnell in einem Dorf/Stadt spazieren zu gehen. Auf dem Land läuft er ohne Leine, bleibt immer in der Nähe (3-4 m). Ruft man ihn, kommt er recht schnell, bei Pferden reagiert er gut. Er schaut sie an und geht vorbei.
 
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Kleiner Pipo sucht SIE!


Pipo kam durch eine Beschlagnahmung ins Tierheim Granollers (Barcelona). Die Stadtverwaltung hatte den Entzug angeordnet. Sein Besitzer, ein geistig kranker Mann, kümmerte sich nicht ausreichend.

Ungepflegt, ängstlich und an das allein leben ohne andere Hunde gewöhnt, beanspruchte er anfänglich  Essen, Schmuseeinheiten, Spielzeug - alles für sich. Im Tierheim gewöhnt er sich an das Teilen mit den anderen Hunden, die sich mit ihm im Patio befinden. Das hat sich schon sehr gebessert, wie man an den Videos sehen kann.

Mit Menschen ist Pipo sehr sympathisch und sehr verschmust, am liebsten möchte er, dass man ihm schön tut mit lieben Worten und Streicheleinheiten. Im Grundcharakter ist er ruhig, aber - wegen seines Alters - natürlich auch verspielt. Ins Hunde-ABC wird Pipo sich sicherlich gerne von Ihnen einweisen lassen.
Lust darauf? Bewerben Sie sich bitte möglichst schnell für diesen kleinen Kerl, damit er erfahren darf, dass ein richtiges Hundeleben anders aussieht als das, was er bisher kennenlernen musste.

Medizinischer Status: kastriert, geimpft, gechipt, innerlich und äußerlich auf Parasiten behandelt, Mittelmeer-Check noch zu tätigen.
 


 

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Bitte schauen Sie  sich unsere "Grauen Schnauzen" an. Sie hätte es so verdient, ihre letzte Jahre in einem Zuhause mit Liebe und Respekt zu leben!

 
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Bitte schauen Sie sich unsere "Notfelle" an - sie brauchen so dringend Unterstützung und ein Zuhause!

 
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Bitte schauen Sie sich unsere unsichtbaren die "vergessenen Fellnasen" an Sie warten schon so lange auf Ihre Chance!